Aufnahmekriterien

In der Regel kommt eine palliativmedizinische Behandlung in einem stationären Hospiz nur bei einem der folgenden Krankheitsbilder in Betracht:
  • Endzustand einer chronischen Nieren-, Herz-, Verdauungstrakt- oder Lungenerkrankung
  • fortgeschrittene Krebserkrankung
  • Endzustand einer Erkrankung des Nervensystems mit unaufhaltsam fortschreitenden Lähmungen
  • Vollbild der Infektionskrankheit AIDS
Die Erkrankung,
  • hat ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht, 
  • schließt eine Heilung aus, erfordert jedoch eine palliativmedizinische Behandlung und
  • lässt nach menschlichem Ermessen nur noch eine Lebenszeit von wenigen Wochen oder Monaten erwarten und
  • schließt eine Krankenhausbehandlung i. S. d. § 39 SGB V aus.
Ist der körperliche und geistige Zustand des Hospizbewohners soweit eingeschränkt, dass eine Antragstellung eigenständig nicht mehr möglich ist, so erfolgt diese durch den bevollmächtigten Betreuer.