Aktuelles

Dachbodenkonzert

3. Dachbodenkonzert - Willst du mein Herz mir schenken

Über dem Gewölbe der Sankt Annenkirche zu Annaberg

HERZLICHE Einladung zum

3. Dachbodenkonzert: Willst du mein Herz mir schenken

am 29.09.2018, 18:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden für das Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn

Ausführende:
Regine Lindner,
Matthias Melzer,
Lena Zwiener,
Pfr. Matthias Brand,
vereinigte Chöre Schönbrunn und
Haus der Hoffnung Annaberg
Trabiteam 2018

DANKE an das Trabiteam Westerzgebirge!!!

Lenkstockgeschaltetes Vierganggetriebe mit Freilauf im 4-Gang, luftgekühlter Zweizylinder-Zweitakt-Ottomotor, zweiachsiges Fahrzeug mit selbsttragender Karosserie und Einzelradaufhängung, deutlich sicht- und riechbare Kohlenwasserstoff Abgase …
Kenner wissen es bereits, es handelt sich um den Trabant 601! Fans dieser bis zu 26 PS starken Fahrzeuge gibt es bis heute und u. a. so auch vereinigt im Trabiteam Westerzgebirge.
Dessen Mitglieder unterstützen unser Erzgebirgs Hospiz seit 2016 und so konnten wir auch am 17.07.18 erneut eine Spende, überreicht durch Herrn H. Langer, in Empfang nehmen! 
Wir sagen auf das herzlichste DANKE und wünschen allzeit eine gute und unfallfreie Fahrt!
Nicht vergessen - am 9.9.2018 findet unser Hospiz-Spendenlauf statt.
Erzgebirgshospiz Erlabrunn
Erzgebirgshospiz Erlabrunn

Wir brauchen Verstärkung!!!

Sie suchen eine neue Herausforderung?

Unser Hospizteam braucht Verstärkung! Die aktuelle Stellenanzeige finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
FCE

Wenn ich mir noch was wünschen könnte, dann ...

Ein Satz, der in unserem Hospiz durchaus Aktionen auslösen kann! Was kann erfüllender sein, als in der letzten Lebensphase eines Menschen Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Ein letzter Wunsch, dass neue Stadion des FCE Aue sehen zu können, konnte mit Unterstützung der Familie unseres Bewohners und unserer Ärztin am 10. Februar realisiert werden.

Ein ganz besonderer Dank aber gilt dem Auer Fußballverein, ohne dessen Unterstützung und Empfang im Stadion dieser Wunsch vielleicht doch nur ein Traum geblieben wäre!
 
Scheckübergabe 2017
Scheckübergabe 2017

NEUER SPENDENREKORD!

Wir freuen uns riesig, dass  wir in diesem Jahr wieder einen neuen Teilnahme- und Spendenrekord anlässlich des 7. Hospiz-Spendenlaufes am 10.09.2017 verzeichnen können. Heute waren wir mit Dr. BRUNO zu Gast bei den Kindern der Kindertagesstätte "Schwalbennest" in Erlabrunn. Viele von Ihnen haben mit Erzieherinnen am Spendenlauf teilgenommen. Die Kinder übergaben, stellvertretend für die vielen Läufer und Sponsoren, den Spendenscheck in Höhe von

                                             39.586,51 €

an die Geschäftsführerin der Kliniken Erlabrunn, Frau Ballmann und die Hospizleiterin Frau Tschab.

Wir sind überwältigt von der großen Unterstützung aller Beteiligten. DANKE! 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zum 8. Spendenlauf am 09.09.2018.
Kinderlauf 2017
Kinderlauf 2017 mit Dr. Bruno

767 Starter!!! ÜBERWÄLTIGEND - Neuer Rekord!

Dr. Bruno mit am START!

242 Kinder und 525 Erwachsene haben am heutigen 7. Spendenlauf für das Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn teilgenommen. Der Himmel riss pünktlich zum Startschuss der Kleinen auf. Alle Teilnehmer waren bester Laune. Kinderschminken, Tombola, Hüpfburg und Glücksrad zauberten den Kindern nach der Anstrengung ein Lächeln ins Gesicht. 

Unser Krankenhaus Maskottchen hat auch einen Namen bekommen. Die Kinder des Kindergarten und Hort aus Erlabrunn freuten sich als ihr Namensvorschlag: Dr. Bruno "das Rennen gemacht hat". Vielen Dank für die vielen Einsendungen.
 
Die offizielle Spendensumme wird nach Eingang aller Spenden bekannt gegeben.
DANKE an ALLE. Ein besonderer Dank auch an diejenigen, die uns organisatorisch unterstützt haben. Wir freuen uns schon auf den 8. Hospiz-Spendenlauf am 9.9.2018!
Spendenübergabe Herr Haustein
Spendenübergabe Herr Haustein

Großzügige Spende für das Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn

Das Wetter passte. Bei strahlendem Sonnenschein überreichte Herr Haustein aus Schwarzenberg am 11. Mai 2017 eine großzügige Spende in Höhe von 700,00 € an die Pflegedienstleitung des Hospizes, Frau Kaufmann.

„Zum Leben gehört leider auch das Sterben. Dies in Würde zu begehen, ist die Aufgabe und Berufung der Mitarbeiter des Hospizes. Da ich  einen persönlichen Bezug zum Hospiz habe,  möchte ich diese Arbeit gern unterstützen“ so Herr Haustein, der anlässlich seines 
60. Geburtstages seine Gäste bat, anstatt Geschenke, Geld für einen wohltätigen Zweck zu spenden.

Frau Kaufmann betont. „Die Spendengelder sind zwingend notwendig, da nur 95 % der Gesamtkosten des Hospizes von den Kranken- und Pflegekassen gedeckt werden.“
Für Herrn Haustein steht fest, dass er das Hospiz auch zukünftig beim Spendenlauf unterstützen möchte und wirbt bereits schon jetzt im Bekanntenkreis für weitere Teilnehmer. 
Rotary Club
Rotary Club - Spende

Je später der Abend...

Rotary Club Annaberg

Am 03. Mai durften wir in unserem Hospiz 15 Vertreter des Rotary Club Annaberg begrüßen. In angenehmer Atomosphäre und dem deutlich spürbaren Interesse erhielten wir die Gelegenheit, über unsere Aufgaben zu berichten und unser Hospiz vorzustellen.

Besonders groß war die Freude, als wir einen Scheck in Höhe von 500,00 Euro überreicht bekamen. Dafür möchten wir an dieser Stelle noch einmal ganz, ganz herzlich DANKE sagen.
 
Hund Hospiz
Paul bleibt noch eine Überrraschung - das ist er nicht!

Eine "tierische" Dienstberatung

Auch Dienstberatungen können etwas ganz Besonderes sein...

Am Mittwoch, den 29.03.2017 stellte sich unserem Team Herr Schlott aus Johanngeorgenstadt mit seinem Hund "Paul" vor.
Paul fühlte sich nicht nur sofort sichtlich wohl, sondern gewann im Flug die Herzen der Mitarbeiter.

Herr Schlott möchte sehr gern mit und durch seinen Hund unseren Bewohnern etwas Freude schenken.
Seine Motivation: "Mir geht es sehr gut, das Leben meinte es gut mit mir und es stellte sich für mich die Frage, kann ich nicht von meinem Glück, von meiner Zufriedenheit anderen, denen es nicht so gut geht, etwas abgeben - und wie kann ich es? Ich könnte Zeit zur Verfügung stellen und ich habe Paul - mit 3 erfolgreich absolvierten Begleithundeausbildungen. Ich erinnerte mich an das Hospiz..."
Frühling
Frühling

Frühling im Hospiz

Frühlingsgruß
 
Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches  Geläute.
Klinge kleines Frühlingslied, kling hinaus ins Weite!

(H. Heine 1797-1856)

Auch in unserem Hospiz hält der Frühling trotz der noch sehr gering ausfallenden Temperaturen Einzug und mit dieser 1. Strophe aus dem gleichnamigen Gedicht senden wir allen Besuchern unserer Homepage die herzlichsten Frühlingsgrüße!





 
Pflegerollstuhl
Pflegerollstuhl

…wie sehen Engel aus…

Auf Initiative einer Angehörigen wandte sich die Sparda-Bank Berlin eG an unser Hospiz mit der Frage, wie sie unsere Arbeit unterstützen und fördern könne. Wir erhielten daraufhin die freudige Nachricht über eine, uns zugedachte, großzügige Spende in Höhe von 5.000,00 Euro.

Ein seit einiger Zeit bestehender Wunsch konnte nun in Erfüllung gehen! „Norbert“ der Mobilizer ist nun seit März 2017 unser Begleiter; ein neuer Pflege–und Therapiestuhl. Er ermöglicht es, dass unsere Bewohner eine noch effizientere und sichere Mobilisation erfahren können. Er ermöglicht eine belastungs- und insbesondere schmerzarme Mobilisation. Unserem Anspruch - eine individuelle, bestmögliche Pflege und Betreuung unserer Bewohner zu gewährleisten - wird auch „Norbert“ in vollem Umfang gerecht!

Das Wort Danke allein reicht eigentlich nicht, dennoch – wir bedanken uns ganz herzlich bei der Initiatorin und natürlich ganz besonders bei der Sparda-Bank Berlin!


 
Scheckübergabe
Scheckübergabe

6. Hospiz-Spendenlauf erbringt 37.285,45 €

WSV 08 Johanngeorgenstadt übergibt Spendenscheck

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass z. B. Schulen oder Vereine, die in besonderer Wiese unseren Spendenlauf unterstützen, stellvertretend den Spendenscheck überreichen. In diesem Jahr hat der Wintersportverein 08 Johanngeorgenstadt e.V., der uns in der Vorbereitung und Durchführung des Laufes tatkräftig unterstützt hat, den Spendenscheck, der bis dato eingegangenen Spendengelder in Höhe von

                          37.285,45 €    

symbolisch überreicht. Erfahrungsgemäß gehen jedoch immer noch Spenden im Nachgang zum Spendenlauf auf dem Spendenkonto des Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn ein.
Außerdem möchten wir uns für die zahlreichen Sachspenden wie z.B. die Verpflegung der Läufer oder Sachpreise für die Siegerehrung, die für die Ausgestaltung des Laufes eingegangen sind, bedanken. 

Vielen, vielen Dank. Die Spendensumme kommt zu 100 % dem Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn zu Gute.

Wir freuen uns, Sie auch bei unserem  7. Hospiz-Spendenlauf am 10. September 2017 wieder im Klinikgelände begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

M. Knoch
Projektmanagement/Öffentlichkeitsarbeit


 
vor dem Start
... vor dem Start

Doppelt so viele Läufer wie im letzten Jahr am Start"

Hospiz-Spendenlauf ein voller Erfolg!

665 Läufer davon 284 Kinder und Jugendliche sind bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel zum Spendenlauf für das Erzgebirgs Hospiz an den Start gegangen.

EINFACH NUR WAHNSINN!!!

Wir freuen uns riesig über die unglaubliche Resonanz und das große Interesse.

Jung und Alt, Profis und Amateure, Kinderwagen und Walkingstöcke -  jeder hat mitgemacht und sich an der großen Hitze und dem anfänglichen Stau nicht gestört.

Während die Kinder in 1612 Runden um den Teich, was einer Strecke von 693 Kilometern entspricht, sagenhafte 7.249,25 € im wahrsten Sinne des Wortes erkämpften, absolvierten die Erwachsenen und Jugendlichen in 3.365 Runden stolze 3.701,50 Kilometer und erliefen somit einen unglaublichen Spendenbetrag in Höhe von 17.474,75 €. 

Wir sind überwältigt von der vorläufigen Spendensumme in Höhe von 24.724,00 €.

Wir danken allen, die sich am Lauf, in welcher Form auch immer, beteiligt haben und laden alle bereits heute zum nächsten Spendenlauf am 10. September 2017 ein.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

HINWEIS: Der Lauf wird wieder im Klinikgelände stattfinden.

VIELEN, VIELEN DANK!

M. Knoch

zu den Ergebnissen

2015

Ein „Sinneswagen“ für das Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn „Haus Menschenwürde“

Erzgebirgshospiz Erlabrunn
Am Ende des vergangenen Jahres erhielten die Mitarbeiter des Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn durch Frau Lang (Bäckerei Lang Rittersgrün) die Mitteilung, dass der durch Familie Lang aufgerundete Geldbetrag in Höhe von 2.500 € Dank des Verzichts auf Grab- und Blumenspenden, für eine sachbezogene Spende der Einrichtung zur Verfügung gestellt werden soll.

„Es bedurfte keiner längeren Überlegung, denn unseren Sinneswagen hatten wir bereits einmal geplant, jedoch auf Grund des hohen Preises leider wieder „ad acta“ legen müssen, so die Hospizleiterin, Elvira Tschab. „Diese ohnehin bedeutsame Spende gewann noch einmal an Bedeutung als wir erfuhren, welch familiäres Schicksal, welch persönlicher Verlust, dazu führte“.

Mit Stolz und in großer Dankbarkeit konnte Frau Tschab Familie Lang den Sinneswagen vor kurzem vorstellen und dessen Anwendung erläutern. „Wir können das Bewohnerzimmer in kurzer Zeit in einen Sinnesraum verwandeln. Mit Lichteffekten, Farben, Musik oder einer sanften visuellen Stimulation kann eine entspannende, angstlösende oder aber auch die Wahrnehmung stimulierende Atmosphäre, individuell auf die Bedürfnisse des Bewohners abgestimmt, geschaffen werden“, so Elvira Tschab. „Es bleibt uns sowie auch im Namen unserer Bewohner nur herzlich Dankeschön zu sagen und zu versichern, dass wir mit ganzem Herzen weiterhin unsere schwerstkranken Bewohner und deren Angehörige in der schwersten Lebensphase überhaupt, in der Zeit des endgültigen Abschieds, bestmöglich betreuen und begleiten“ so Elvira Tschab.

Bewohnerbrief - Erinnerung

(Abschrift vom Bewohnerbrief -  August 2015)                  

Meine Erinnerung!

Es war im März 2015 als ich auf eigenen Wunsch ins Hospiz Erlabrunn gebracht wurde.
In Gedanken wurde mir bewußt, das könnte deine letzte Reise sein.
Doch ziemlich schnell wurde ich mit dieser Situation fertig. Dank einer fürsorglichen Pflege, ging es mir bald besser. Es war der längste und unbeschwerteste Urlaub meines Lebens!

Dem gesamten Pflegepersonal gilt, für die erfüllten Wünsche (Buttermilchklitscher) die ich hatte, mein herzlicher Dank. Das Hospiz Erlabrunn, umgegeben von einer malerischen Landschaft, wird mir stets in bester Erinnerung bleiben.

Nun steht wieder eine Reise bevor. Doch auch auf dieser Reise wird mich "Einer" begleiten.

In diesem Sinne verabschiedet sich herzlich


Eure Bewohnerin Karin Fiedler

Ein herzliches DANKESCHÖN der Paper+Design GmbH in Wolkenstein

Am 03.07.2015 konnten wir, nach einer spontanen Zusage auf unsere Anfrage hin, direkt vor Ort eine Sachspende verschiedener Artikel - wie Tischdecken und -läufer, Servietten, Platzdeckchen etc. für unsere Bewohner in Empfang nehmen. Dafür sagen wir herzlichst Danke!

Lampenunikat

Auch unser Hospiz wurde um ein ganz besonderes Lampenunikat ergänzt. Frau K. Thiele aus Beierfeld gestaltete für unsere Einrichtung eine Lampe, die bereits ihren Platz im Foyer gefunden hat.
Anregung gab dazu unser ehrenamtlicher Mitarbeiter - Herr Schneider mit Frau.

Ganz, Ganz herzlichen Dank an allen an der Umsetzung Beteiligten!

Überraschung am 06. Mai 2015

Anlässlich seines 80. Geburtstages sammelte Herr Teubner, Mitglied des Männerchores Sosa, Spenden für unser Hospiz. Geschenke oder Blumen seien in Anbetracht des letzten und schwersten Lebensweges nicht wichtig. Wichtiger erschien es ihm durch die Übergabe eines Spendenbeitrages in Höhe von 315,00 Euro einen Beitrag dafür leisten zu können, die fürsorgliche Pflege und Begleitung in unserer Einrichtung zu unterstützen.
Begleitet wurde er von Herrn K. Höllering, der auch ein Spendenhäuschen mit auf Reisen nahm.

Wir bedanken uns auch im Namen unserer Bewohner recht herzlich bei allen, die diese Aktion unterstützten - so auch bei den Betreibern der "Roten Grube", den Ausrichtern der Geburtstagsfeier, die ebenfalls einen Beitrag in Höhe von 50,00 Euro spendeten.

DANKE und bleiben Sie alle gesund!

Park um den "Baum der Erkenntnis" ergänzt

Der Apfel als Symbol der Fruchtbarkeit und auch des Todes, des letzten Erkennens der Welt im zum Ende kommen des eigenen Lebens.

Wer andere Menschen in der letzten Lebensphase begleitet sollte von daher auch immer einen Apfelbaum pflanzen. Auch wir bewarben uns bei der Bundes-Hospiz-Akademie für dieses seit 2010 initiierte Projekt und am 24.04.2015 war es so weit. Dr. P. Timmermanns, Geschäftsführer der Bundes-Hospiz-Akademie, pflanzte mit uns das nunmehr bundesweit 22. Bäumchen einer bewusst gewählten fast in Vergessenheit geratenen Sorte - "Schöner aus Boskoop". Zu Ehren des Bäumchens gab es nicht nur die notwendige kulturelle Umrahmung, sondern auch kulinarische Genüsse rund um den Apfel.
Wir alle hoffen auf das Wachsen und Gedeihen unseres kleinen Bäumchens, um eines Tages vielleicht reichlich Früchte ernten zu können.

Seminarwoche – Sterben, Tod und Trauer

Im Rahmen einer Seminarwoche für junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, erhielten wir, angefragt vom Weitwinkel e.V. Zwickau, in den zurückliegenden 3 Wochen die Gelegenheit, gemeinsam mit der Koordinatorin des Ambulanten Hospizverein Erlabrunn nicht nur von unserer Arbeit zu berichten, sondern einmal mehr unsere Einrichtung und Aufgaben darzustellen. Interessiert verfolgten über 50 junge Leute unsere Ausführungen, stellten Fragen, berichteten von eigenen Verlusterfahrungen und lernten die Unterschiede zwischen der stationären und ambulanten Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen kennen. Sie erfuhren von den Besonderheiten der palliativen Pflege und über Möglichkeiten in der Sterbebegleitung.
 
Besonders freuten wir uns über den als Dank bei uns eingegangenen (künstlichen)Weidenbaum, auf dem ab sofort farbenfrohe und bunte Schmetterlinge; Namensschilder an unseren Bewohnerzimmern; Platz nehmen können.
 

2014

Danke an unsere Sponsoren

Wir bedanken uns bei allen Geschäftsinhabern die es ermöglichten, dass wir im 4. Quartal 2014 unsere Spendenhäuser in den Geschäften aufstellen durften, aber insbesondere bei allen Kunden, die diese Spendenhäuser füllten und wir zu Beginn des Jahres dadurch eine Summe von rund 300,00 Euro einnehmen konnten - die ausschließlich für die bestmögliche Betreuung unserer Bewohner eingesetzt wird.
 
Wir bedanken uns bei
Frau A. Elster „Mosaik“ Schwarzenberg;
„Boutique Headlines“ in Schwarzenberg;
CBR Companies (Filiale im Kaufland)
der Bäckerei Seifert in Pöhla
„Rockelmann - Sauna“ Schwarzenberg
„Schuwe“ HG mbH Raschau
 

Ein Erfahrungsbericht

Am 27. August 2014 begleiteten wir unsere Mutti in das Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn.
Nach unzähligen Krankenhausaufenthalten und einer Diagnose die zum Resultat hatte, dass Augenmerk nur auf eine schmerzstillende aber nicht lebenserhaltende Therapie zu richten , hat sich unsere Mutti dazu entschlossen ,  die ihr  noch zu verbleibende Zeit  im Hospiz *Haus Menschenwürde* dem Hospiz in Erlabrunn zu verbringen.

Heute noch sind wir unseren Freunden Regina und Lutz Kinne dankbar, dass Sie uns auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht haben und uns stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Frau Regina Kinne ist Gruppenleiterin einer Selbsthilfegruppe die Frauen  nach Krebserkrankungen betreut und war mit Ihren Gruppenteilnehmern ebenfalls sehr positiv überrascht von diesem Haus und sehr froh dieses besucht zu haben. Als wir an diesem Tag das Hospiz in Erlabrunn das erstmal betraten überfiel uns ein sonderbar beklemmendes Gefühl. Sich so mit dem Endlichen auf der Welt auseinander zu setzten war für uns fremd.

Doch schon als wir im Flur dieses Hauses standen , der so liebevoll dekoriert und durch die hellen und freundlichen Farben so beruhigend auf uns wirkte ,war diese erste Angst überwunden. Als uns dann noch Schwester Angela mit einer so freundlichen und ruhigen Art begrüßte, die  schon vom ersten Moment mitfühlend aber nicht traurig auf uns wirkte, wussten wir, dass wir alles richtig gemacht hatten.

Und dann sahen wir unsere Mutti auch schon im Wintergarten sitzen.
Ihre freudigen Augen strahlten und wir konnten unsere Tränen nicht mehr zurück halten.
Sie war so glücklich jetzt in so einen Haus untergebracht zu sein, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. Nach einem dreistündigen Gespräch mit der Heimleiterin Elvira Tschab, wurde uns noch einmal ausführlich die Art und Weise wie hier mit dem Thema Sterben umgegangen wird, welche Möglichkeiten es zur Schmerzlinderung gibt, und welche Mittel und Wege es gibt den Bewohnern bis zuletzt ein würdevolles individuelles Leben zu ermöglichen , näher gebracht und erläutert. Wir spürten regelrecht die Hingabe mit welcher jeder einzelne Mitarbeiter diese Philosophie umsetzt. Und das schönste an diesem Gespräch war, dass wir immer wieder überlegen mussten bei welchen Thema wir sind,  da das Gespräch immer wieder durch kleine Anekdoten  unserer Mutti und das darauffolgende Lachen unterbrochen wurde.
Knapp 4 Wochen blieben unserer Mutti noch in ihrem, wie sie es immer nannte, "Neuem Zu Hause".
Mit welcher Selbstverständlichkeit sie ihr Schicksal an nahm, ihren Humor den sie sich bewahrt hat und ihren freundlichen aber bestimmten *Kommandoton*, der bis zuletzt ihre ganz eigene Art war, ließen uns manchmal lächelnd den Kopf schütteln. Wenn wir sie besuchten,  ihre Kinder, Enkelkinder, Urenkel, Freunde, Bekannten und Nachbarn kamen wir mit einem beklemmenden Gefühl und gingen mit einem Lächeln im Gesicht. In dieser Zeit fühlten wir uns nicht einmal allein gelassen mit unseren Sorgen, und Ängsten.

Alle Fragen wurden uns verständlich beantwortet. Alle Mitarbeiter waren mitfühlend ohne zu bemitleiden, sie waren immer da ohne sich auf zu drängen,  sie spendeten Trost ohne traurig zu wirken. Alle Mitarbeiter sind ständig, rund um die Uhr, für Ihre Bewohner da, aber es gibt  von Hektik, Stress und Überforderung keine Spur. Im Haus selbst war eine angenehme Ruhe ohne dass man eine erdrückende Stille spürt. Für das alles sind wir unendlich dankbar. Und nicht nur für das, sondern auch für die Erfahrung die wir gemacht haben hinsichtlich der eigenen Sicht auf die Dinge. Das Sterben gehört zum Leben dazu und umso mehr wie wir uns mit dem Thema Sterben auseinandersetzten umso  intensiver können wir das Leben genießen.

Wir werden uns auch weiterhin für dieses Haus, dem  "Haus Menschenwürde" in Erlabrunn
einsetzen,  denn solche Einrichtungen müssen unterstützt werden, da  in unserer Gesellschaft leider alles von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln abhängt.

Danke!
 

Ein Chapeau an das gesamte Team des Erzgebirgshospiz Erlabrunn Haus MenschenwürdeFamilie  Angeli
Lauter / Aue ,den  12.10.2014